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Sonntag, 2. August 2015

Zeig mir, was Liebe ist - Gaby Hauptmann

Titel : Zeig mir, was Liebe ist
Autorin : Gaby Hauptmann
Format : Taschenbuch / 242 Seiten
Verlag : Piper
Preis : 9,99 €
ISBN : 9783492306805


Erschienen : Juni 2015









Klappentext :
Ist Geld wirklich alles? Findet Leska nicht. Valentin schon. Buchstäblich. Denn seine Eltern sind reich - nur eines kommt in ihrem Leben nicht vor : die Liebe.
Leska hat weder Liebe noch Geld. Nut ihren Instinkt. Den braucht sie auch, als Valentin mit ihr im Ferrari seines Vaters durchbrennt. Denn der seltene Oldtimer ist zehn Millionen wert. Doch während die beiden sich auf ihrem verbotenen Ausflug nach Venedig näherkommen, lockt der kostbare Ferrari die Mafia an. Statt der erträumtrn gemeinsamen Nacht sind die zwei nun auf der Flucht - und Leska wird Valentin den wahren Grund, mit ihm durchzubrennen, nicht mehr lange verheimlichen können...




"Zeig mir was Liebe ist" von der Autorin Gaby Hauptmann, ist eine sehr außergewöhnliche Story.
Die Autorin erzählt hier die Geschichte von Leska und Valentin. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein, beide stammen aus unterschiedlichen Welten, nämlich arm und reich. Sie haben aber noch etwas gemeinsam, es würde sie keiner vermissen, wenn sie plötzlich verschwinden würden.
Diese Unterschiede werden im laufe der Geschichte spürbar und dennoch fühlen sich beide zueinander hingezogen. Denn sie geben sich beide Sicherheit, die sie so noch nie erlebt haben.
Auch die Spannung ist hier vorhanden, denn Valentin wird auf ihrem spontan Trip nach Italien entführt, was die Handlung verwirrender macht, denn selbst seine Eltern hätten ein Motiv dazu.
Je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr Verdächtige kommen ins Spiel.
Mehrere wilde Verfolgungs und Befreiungs Aktionen pushen die Geschichte weiter in die Höhe, allerdings war es an manchen Stellen doch sehr übertrieben.
Leskas ständiges rezitieren von Versen und Gedichten berühmter Dichter, waren manchmal zu viel des Guten. Was sie damit bezweckt, wurde nicht wirklich erklärt.
Der Schreibstil ist recht angenehm zu lesen, allerdings wirkte es manchmal eher an eine Aufzählung, denn ich bin mir sicher, das Menschen anders miteinander reden.
So richtig fesseln konnte mich die Geschichte nicht wirklich, mir fehlte das gewisse etwas.
Mit den Beschreibungen kann man sich ein ungefähres Bild von den vielen Protagonisten machen.
Valentin stammt aus reichem Haus, er bekommt eigentlich alles was er will, vorallem wenn es um seine Bildung geht. Was er vermisst, ist die Liebe von seinen Eltern. Anfangs wirkte er sehr steif, dies ließ aber im laufe der Geschichte nach.
Leska ist ein Straßenkind, ihre Eltern sind Alkoholabhängig. Ihr Vater sperrte sie oft in den Keller ein, ihr einzigster Ausweg aus dieser Hölle, war die Straße. Außerdem hat sie Schwierigkeiten jemanden zu vertrauen oder sich gar an jemanden zu binden.
Aber auch sie legt eine deutliche Wendung hin.
Das Ende war dann wieder sehr verwirrend und ich musste es tatsächlich noch einmal lesen, allerdings blieben trotzdem noch Fragen offen, die nicht geklärt wurden.


Fazit :
Es war interessant den Werdegang von Valentin und Leska zu lesen, allerdings war es trotzdem nicht ganz mein Geschmack. Zum Glück sind Geschmäcker verschieden.


Von mir gibt es

3/4


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