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Donnerstag, 12. November 2015

[☆★ Interview ★☆ ] Pascale Graff

 Über die Autorin :

Pascale Graff hat als PR-Assistentin bereits Hängebrücken in Lappland überquert, Bilder mit Bügeleisen bemalt und Psychologie studiert, bevor sie damit begann, sich frei nach Pippi Langstrumpf, die Welt so zu schreiben, wie sie ihr gefällt. Die Ideen für ihre Geschichten kommen ihr beim Flamenco tanzen oder in der Badewanne. Ihre Bücher schreibt sie im Zuckerrausch – pro Manuskript verbraucht sie nach eigenen Angaben bis zu zehn Tafeln Zartbitterschokolade.
Neben der Lektüre zahlreicher Frauenzeitschriften hilft ihr das abgeschlossene Psychologiestudium, die Lücke zwischen Freud und Sex in the City zu schließen. Wünsche, Nöte und Sehnsüchte ihrer Leser und Leserinnen erahnt sie nicht nur, es gelingt ihr, sie treffsicher und witzig zu beschreiben. Das gelang ihr bereits in ihrem ersten Roman „Glücksallergie“, „einem Glücksgriff in Romanform“, mit dessen Figuren sich viele Frauen bestens identifizieren konnten.
Nach dem Motto „Gleichberechtigung für Männer“ (gleiches Recht auf Gefühle), schreibt sie ihren neuen Roman „Tarzan-Therapie“ aus der Sicht ihres geplagten Protagonisten und seines noch geplagteren Therapeuten.


Quelle : Digital publishers
ca. 330 Seiten
4,99 €

 

 

1) Was bedeutet Dein Buch für Dich?

Es ist für mich immer ein ganz tolles Gefühl, das fertige Buch in der Hand

zu halten oder auf dem Bildschirm zu lesen. Ein bisschen, als wäre meine
Idee lebendig geworden, so dass andere sie auch miterleben können.
Wenn die ersten Leser ihr Feedback abgeben, ist es wirklich spannend
und etwas ganz Besonderes (natürlich vor allem, wenn es gefallen hat).

2) Wie lange hast Du an deinem Buch gearbeitet?

Insgesamt etwa 8 Monate. Im Kopf habe ich die Idee und den Plot wie
einen Film schnell vor Augen, aber bis alles Papier kommt und ausgefeilt
ist, dauert es eben.

3) Wie kamst Du auf die Idee?“

Vor ca. 3 Jahren bin ich samstags mit einer Freundin zur Autowerkstatt
gefahren. Die befand sich etwas außerhalb, wir kannten beide den Weg
nicht, also hatte sie das Navi eingeschaltet. Wir waren so in unser
Gespräch vertieft, dass wir prompt die Abfahrt verpassten, obwohl das
Navi immer wieder zum Umdrehen aufforderte. Wir mussten erst mal
lachen, fanden, das Navi hätte uns unterbrechen sollen. So in etwa „Hey,
jetzt hört mal auf zu quatschen, ihr sollt abbiegen, verdammt noch mal!“
Danach habe ich mir überlegt, wie es wohl wäre, wenn ein Navi eine echte
Persönlichkeit hätte und nicht nur Straßen und Wege, sondern auch
Lebenstipps und Unterstützung bieten würde. Wäre manchmal ganz
praktisch, oder?

4) Worum geht es in deinem Buch?

Um einen zurückhaltenden, liebeskranken Nerd, der von seinem zum
Leben erwachten Navi-Smartphone namens Gabriella unerwartete
Lebenshilfe und Liebestipps bekommt, die ihm helfen, mehr Spaß zu
haben und sein Leben zu ändern.

5) Hast Du weitere Projekte?

Ideen habe ich immer mehrere auf einmal. Konkret schreibe ich an einem
Roman für junge Frauen.

6) Welche Projekte planst Du für die Zukunft?

Vielleicht mal was anderes, wie einen spannenden Gespenster-
Liebesroman. Was würdet ihr denn gerne lesen?

7) Was liest Du selbst gerne?

Alles Mögliche. Aber sehr gerne gruselige Psychothriller oder generell
Romane mit psychologischem Tiefgang.

8) Wo liest du am liebsten?

In der S-Bahn, da muss ich aufpassen, dass ich nicht die Haltestelle
verpasse. Oder in der Badewanne.

9) Wann liest du am liebsten?

Einfach immer. Egal wo oder zu welcher Uhrzeit, ich schlage ein Buch auf
und bin sofort an einem anderen Ort.

10) Welche anderen Autoren magst Du?

Irvin D. Yalom
Stephen King
Marian Keyes
Und viele andere!

11) Was ist dein Lieblingsbuch?

Die Klatschmohnfrau v. Noelle Châtelet
Die rote Couch v. Irvin D. Yalom
Das Jahr des Rehs v. Stephanie Jana, Ursula Kollritsch
Gegenlicht v. Esther Verhoef

12) Was reizt dich daran humorvolle Beziehungsromane zu schreiben?

 
Irgendwie dreht sich doch das ganze Leben um Beziehungen und
Gefühle, ob Liebe oder Freundschaft oder Familie. Ich bin immer wieder
fasziniert, wie kompliziert oder dramatisch das sein kann. Mit etwas
Abstand und Humor kann ich sogar die wildesten Szenen erträglich
machen. Außerdem liegt es mir einfach, lustig zu schreiben. Ich habe versucht einen ernsten Liebesroman zu schreiben, doch es juckt so lange
in meinen Fingern, bis ich den emotionalen Szenen etwas Amüsantes
hinzufüge, diese Kombination fühlt sich für mich einfach besser an. Wobei
ich in meinen Büchern immer auch tiefe oder traurige Momente einbaue.
Aber danach dürfen meine Leser wieder lachen.

13) Was tust Du, wenn Du nicht am Schreiben bist?

 
Momente sammeln, die ich später unbedingt einmal in einem neuen Buch
unterbringen möchte. Das geht super im Restaurant oder im Café, wo
viele andere Menschen sind, die ich beobachten kann. Außerdem tanze
ich sehr gerne Tango, reise durch die Weltgeschichte oder lese einfach

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